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„Facebook und Co – Ein Blick in die Welt der Social Media“ lautete der Titel eines Elternabends, zu dem 70 Erziehungsberechtigte erschienen waren. Referentin war Frau Claudia Flemming.
Sie ging zunächst auf den Betriff „Social Media“ ein, unter denen man digitale Medien und Technologien versteht, die es ermöglichen, sich mit anderen Nutzern auszutauschen und mediale Inhalte zu gestalten. Das Internet habe sich im Laufe der Jahre vom sogenannten Web 1,0 bis zum Web 3,0 weiterentwickelt:
Web 1,0: Es gibt nur einen Sender und einen Empfänger, also die Web-Seite und den Leser.
Web 2,0: Hier sind interaktive Elemente möglich, man kann sich austauschen (z. B. E-Mail), sodass jeder die Rolle des Senders und Empfängers einnehmen kann.
Web 3,0: In diesem sogenannten Semantischen Web werden Informationen über den Besuch der Internetseiten verknüpft und ausgewertet. Diese Auswertung führt dann zu gezielter Werbung per Banner bei Besuch von Internetseiten oder per E-Mail oder Telefon.
„Facebook“, das seit 2004 als Plattform zugänglich ist, habe 700 Millionen Benutzer weltweit, in Deutschland seien es 20 Millionen, so die Referentin. Knapp die Hälfte der User greife täglich auf die Seite zu, die durchschnittliche Verweildauer betrage 55 Minuten täglich.
Frau Flemming empfahl den Eltern, den Kindern den richtigen Umgang mit dem Internet beizubringen und auch genau hinzuschauen, welche Seiten die Kinder im Internet besuchen. Ein Virenschutzprogramm sei bei einem internetfähigen PC auf jeden Fall notwendig.
Um sich noch genauer mit der Thematik Internet auseinandersetzen zu können, empfahl die Referentin folgende Internetseiten: www.sicher-stark.de und www.klicksafe.de
An einem weiteren Abend hatten die Eltern im PC-Raum der Schule die Möglichkeit, Facebook konkret kennenzulernen. Sie meldeten sich bei Facebook an (am Ende wurde die Anmeldung wieder gelöscht), schrieben sich gegenseitig Nachrichten und meldeten Freunde an. Frau Flemming warnte davor, persönliche Daten preiszugeben und ging auch auf die vorgegebenen Einstellungen ein, die unbedingt abgeändert werden sollten.